Bayerische Schimpfwörter St bis Su




Stadterer, der [schdå:dàrà] abfällig für: Großstadtbewohner, Städter, Stadtmensch
Stadtfrack, der [schdå:dfràgg] siehe Stadterer
Stangerlaff, der [schdàngàlaff] Angeber, Großkotz, Protz
staubiger Bruder, der [schdauwigàbrdà] unzuverlässiger, nicht vertrauenswürdiger Mensch
Steften, der [schdäffdn] derber, grober, ungehobelter Kerl
Stehlratz, der [schdäirazz] Dieb, Langfinger
Stierbeidl, der
Stierbeutel, der [schdbaidl]
gemeiner, rücksichtsloser, sturer Kerl
Stiergnack, das [schdgnàgg]
sturer, uneinsichtiger, unnachgiebiger Mensch
Stingel, der [schdingl] fauler Bursche, Faulpelz, Nichtsnutz
Stockfisch, der [schdogfisch] langweiliger, wortkarger (verstockter) Mensch
Stoffel, der [schdoffe] Primitivling, Prolet; ungehobelter Kerl
Stopsler, der [schdobbslà] Murkser, Pfuscher
Strawanzer, der [schdràwànnzà] Herumtreiber, Taugenichts
Streber, der [schdre:wà] (übertrieben) ehrgeiziger Mensch in Schule oder Beruf, der (meist) von Mitschülern oder der Kollegenschaft wegen seiner guten Leistungen ausgegrenzt und verachtet wird
Streberbatzen, der [schdre:wàbazzn] siehe Streber
Streithammel, der [schdraidhàmme] streitsüchtiger Mensch
Streithansl, der [schdraidhànsl] siehe Streithammel
Striezi, der [schdri:ze] 1Gauner, Herumtreiber, Strolch 2Zuhälter
Stumpen, der [schdummbbm] kleinwüchsiger Mensch
Stutzkopf, der [schdu:zkobf] beschränkter, einfältiger Mensch
Suckel, die [Suggl] Ferkel, Schwein (im Sinne von „Schmutzfink“)
Süffling, der [si:fling] Säufer, Trinker
Süßling, der [ssling] Schmeichler, Schöntuer

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